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Tipps für Eltern



Auf dieser Seite wollen wir Eltern bei diversen schulischen Fragen und Problemen behilflich sein. Die Tipps werden nach und nach ergänzt.


Gemeinschaftsschule Glossar Erklärungen auf einen Blick

bilingual

Im bilingualen Unterricht lernen die Schülerinnen und Schüler in einem Unterrichtsfach - z. B. Biologie, Erdkunde oder Geschichte - weitgehend in einer Fremdsprache.



Coach, Lerncoach

Jede Schülerin und jeder Schüler wird von einer ihr/ihm zugeordneten Lehrkraft - dem Lerncoach- betreut. Der Lerncoach berät die Schülerinnen und Schüler regelmäßig in Fragen ihrer individuellen Lernentwicklung. Dazu gehört auch der Erwerb personaler Kompetenzen (Selbstdisziplin, Selbstreflexion, Übernahme von Verantwortung für das eigene Lernen, etc.) und sozialer Kompetenzen (Einhaltung von Regeln,andere beim Lernen unterstützen etc.).



Coaching / Coaching - Gespräch

Die Schülerinnen und Schüler werden von ihrem Coach in regelmäßigen Gesprächen beraten, den Coaching-Gesprächen.



Heterogene Lerngruppen

Schülerinnen und Schüler werden in der Gemeinschaftsschule nicht dauerhaft nach ihrer Leistung getrennt, sondern lernen gemeinsam in Lerngruppen miteinander und voneinander.



Individualisierte Lernformen

Individualisiertes Lernen umfasst Lernformen, in denen Inhalte, Lehr-Lern-Arrangements und das Tempo des Lernens auf die Fähigkeiten und Interessen jedes einzelnen Lernenden abgestimmt sind.



Input

Inputs sind von Lernbegleiterinnen und Lernbegleitern gestaltete Phasen der Information, der Einführung in ein neues Thema oder beispielsweise der Vorführung eines Experiments. Im Input werden den Schülerinnen und Schülern neben dem Inhalt auch das Lernziel bzw. die zu erreichende Kompetenz, die zur Verfügung stehende Lernzeit, mögliche Lernwege sowie unterstützende Materialien und Lernformen aufgezeigt.



Kompetenzanalyse

Ein Input richtet sich an die gesamte Lerngruppe oder auch einen Teil der Lerngruppe. Die Kompetenzanalyse ist ein Verfahren, durch das Schülerinnen und Schüler eine Rückmeldung dazu erhalten, was sie bereits gut beherrschen und woran sie noch arbeiten müssen. Dieses Verfahren ermöglicht eine gezielte Förderung der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Ein Beispiel für eine Kompetenz ist:"Die Schülerin/der Schüler kann seine/ihre Arbeit sinnvoll strukturieren."



Kompetenzraster

Kompetenzraster sind tabellarische Übersichten, die Schülerinnen und Schülern dabei helfen, ihren Lernerfolg selbst einzuschätzen. Sie sind aus Schülersicht formuliert, z. B.: "Ich kann meine Meinung darlegen und begründen."



Kooperatives Lernen

In kooperativen Lernformen lernen die Schülerinnen und Schüler von- und miteinander. Sie profitieren gegenseitig von ihren Stärken und übernehmen somit gemeinsam die Verantwortung für ihren jeweiligen Lernfortschritt.



Leistungserhebung

Unter Leistungserhebung versteht man alle Formen, anhand derer die Schülerin bzw. der Schüler eine Rückmeldung über ihren bzw. seinen Lern- und Leistungsstand erhält. Beispiele sind Referate und Tests.



Lernatelier

Ein Lernatelier ist ein separater Raum oder räumlich abgegrenzter Bereich mit Einzelarbeitsplätzen, in dem die Schülerinnen und Schüler Materialien für Selbstlernphasen vorfinden.



Lernbegleiterin / Lernbegleiter

Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter sind Experten in fachlichen Fragen; sie initiieren und organisieren den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler. Dabei unterrichten sie sowohl in traditionellen Lehr- und Lernformen, geben aber auch Inputs und steuern die kooperativen und individualisierten Lernphasen. Für die Schülerinnen und Schüler sind sie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in allen fachlichen Fragen. Die Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter stehen in engem Kontakt untereinander, mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern. Eine Lernbegleiterin/ein Lernbegleiter kann zugleich die Aufgabe des Lerncoaches übernehmen.



Lernentwicklungsbericht

Der Lernentwicklungsbericht ist eine schriftliche Beurteilung zum Schulhalbjahr und Schuljahresende über den Lern- und Leistungsstand der Schülerin bzw. des Schüler. Er ersetzt das Zeugnis.



Lerntagebuch

Ein Lerntagebuch dokumentiert, was die Schülerinnen und Schüler gelernt haben und welche Ziele sie erreichen wollen. Das Lerntagebuch wird von den Eltern genutzt, um sich jederzeit über die Lernentwicklung ihres Kindes zu informieren und der Schule auch auf kurzem Wege eine Nachricht zukommen lassen. Für die Lehrkräfte ist das Lerntagebuch ein wichtiges Instrument, um die Lernprozesse des Kindes zu optimieren.



Lernzeiten

Lernzeiten sind im Stundenplan ausgewiesene Phasen, in denen die Schülerinnen und Schüler lernen und üben.



Niveaustufen

Der Bildungsplan 2016 unterscheidet zwischen dem grundlegenden Niveau, das zum Hauptschulabschluss führt, dem mittleren Niveau, das auf den Realschulabschluss vorbereitet, sowie dem zum Abitur führenden erweiterten Niveau. Diese drei im Bildungsplan aufgeführten Niveaustufen weisen unterschiedliche Grade der Durchdringung im Hinblick auf eine Kompetenz aus. Dies kann sich in der Quantität und / oder Komplexität von Unterrichtsinhalten, Fertigkeiten oder Fähigkeiten ausdrücken.



Profilfächer

Jede Schülerin und jeder Schüler wählt ab Klassenstufe 8 ein Profilfach. Dieses Fach dient der Vertiefung und wird auf allen drei Niveaustufen unterrichtet. Die Gemeinschaftsschulen bieten als Profilfächer Naturwissenschaft und Technik sowie eines der Fächer Musik, Bildende Kunst und Sport an, bei ausreichender Nachfrage auch Spanisch.



Rhythmisierung

Der Schulalltag an den Gemeinschaftsschulen ist rhythmisiert. Das bedeutet, dass sich Lern- und Übungsphasen mit Bewegungs-, Essenspausen und Möglichkeiten der Entspannung sinnvoll abwechseln.



Sekundarstufe I

Die Sekundarstufe I umfasst die Klassenstufen 5 bis 9 bzw. 10 an den auf der Grundschule aufbauenden Schulen.



Sekundarstufe II

Die Sekundarstufe II baut auf der Sekundarstufe I auf und umfasst die Klassenstufen bis zum Abitur. An der Gemeinschaftsschule - sofern sie eine eigene Oberstufe hat -sind das die Klassenstufen 11 bis 13.





Weitere Fragen



Ihr Kind ist in der vierten Klasse Grundschule, jetzt steht die Entscheidung für eine weiterführende Schule an. Zu diesem Thema finden Sie hier eine kleine Hilfe.



Klasse sechs, Ihr Kind und Sie sollen sich für ein Wahlpflichtfach entscheiden. Welches könnte geeignet sein? Mehr dazu finden Sie hier.



Ihr Kind ist am Gymnasium oder in der Hauptschule und es soll an die Realschule wechseln? Wie das geht erfahren Sie hier.



Nicht immer kann jeder mit jedem. Hat Ihr Kind Probleme mit Mitschülern dann sollte es zuerst Hilfe bei unseren Streitschlichtern suchen (bitte Termin mit Frau Faller ausmachen). Sollte dies nicht zu einem befriedigenden Ergebnis führen, kann sich Ihr Kind auch gerne an unsere Sozialarbeiterin Frau Maurer wenden.



Hauptschulabschluss

Verwaltungsvorschrift vom 31.März 2009 (K.u.U.S.63)
Schüler der Realschule und des Gymnasiums, die an ihrer Schulart von Klasse 9 nach Klasse 10 versetzt wurden, haben einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand. Ein so erworbener Bildungsabschluss bleibt im Falle einer freiwilligen Wiederholung erhalten, sofern am Ende der wiederholten Klasse keine Versetzung erfolgt.



Was ist das?


TOP SE Das Themenorientierte Projekt "Soziales Engagement" hat das Ziel, Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Menschen zu wecken und zu fördern. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet dies, im Rahmen eines Projektes eigene Stärken und Schwächen kennen zu lernen, ihre Kommunikationsfähigkeit zu verbessern und dadurch Verhaltensicherheit zu erwerben und die eigene Sozialkompetenz zu stärken. Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren den gesamten Prozess in einer individuellen Projektmappe.

Quelle
Bildungsstandard
Niveaukonkretisierungen



BORS Die Berufsorientierung nimmt in der Realschule eine zentrale Funktion auf dem Weg zur Berufswahlreife der Schülerinnen und Schüler ein. Im Rahmen des "Themenorientierten Projekts BORS" planen sie im Team Vorgehensweisen zur Erlangung persönlicher Berufswahlkompetenz, legen Fixpunkte fest und erarbeiten sich selbstständig einen Überblick über zentrale Gesichtspunkte der Berufs- und Arbeitswelt.

Quelle
Bildungsstandard
Umsetzungsbeispiele



WVR Das Einüben von zeitgemäßer fachlicher, methodischer, sozialer und personaler Kompetenz im "Themenorientierten Projekt WVR" befähigt die Schülerinnen und Schüler durch unmittelbare Anschauung und konkrete Erfahrung, sich auf die Lebens- und Berufswelt vorzubereiten. Sie planen im Team ein selbstgewähltes Projekt und führen dies mit schulischen und außerschulischen Kooperationspartnern durch. So erlernen sie an einem praxisorientierten Projekt Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit.

Quelle
Bildungsstandard
Umsetzungsbeispiele



GFS Die GFS (Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen) ist eine fächerbezogene Jahresarbeit, die jede Schülerin und jeder Schüler in Klasse 8 und 9 erstellen muss. Die Jahresarbeit wird benotet und zählt wie eine Klassenarbeit im jeweiligen Fach.

Organisation:
Nach Rücksprache mit dem Fachlehrer wählt jede Schülerin/jeder Schüler in einem Fach seiner Wahl ein Thema für ihre/seine GFS. Das Thema und der mögliche Präsentationstermin muss schriftlich beim Klassenlehrer eingereicht werden (siehe Anmeldeformular)







Schickhardtschule, Schickhardtstr. 30, 70199 Stuttgart, Fax: 0711/21691634, Tel. 0711/21691630




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