| Bericht im "Heslacher Blättle" zum Projekt "Alt trifft Jung" |
DAS GENERATIONENHAUS...
...wird von unterschiedlichen Generationen, Kulturen und Gruppen genutzt. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Eltern, Senioren, Behinderte und Nichtbehinderte und Menschen unterschiedlicher Kulturen können hier miteinander kommunizieren und voneinander lernen. Alle sind willkommen, keiner soll wegen Krankheit, Behinderung, Andersartigkeit oder Herkunft ausgeschlossen sein.
Im Rahmen des Projektes Soziales Engagement bietet das Jugendhaus Heslach in Zusammenarbeit mit seinen Kooperationspartnern, dem SeniorenNet, der Jungen Pflege und der Kindertagesstätte Wilden Wanne, Möglichkeiten sozialer Praxiserfahrungen für Achtklässler der Schickhardt-Realschule an.
Für die Schüler stehen hierbei unterschiedliche Bereiche zur Auswahl wie die Betreuung von behinderten und älteren Menschen am PC und auch die Vorbereitung, Beteiligung und technische Nachbereitung eines Natur- und Erlebnisausfluges mit Kindern. Im Mittelpunkt rückt dabei der persönliche Kontakt, die gegenseitige Unterstützung und das Miteinander. Die Angebote finden vorwiegend in den Räumen der Computerwerkstatt im Generationenhaus Heslach statt.
Bericht eines Schülers:
Die "Wilde Wanne" an der Schreiberstraße. Wir haben in diesem SE*-Projekt einen Ausflug im März nach Speyer zum Sealife geplant. Ich werde versuchen, die Kinder dabei näher kennen zu lernen, damit ich mich mit ihnen besser beschäftigen kann.
Im Sealife werde ich z.B. einigen Kindern eine Kamera vorführen, damit sie lernen damit umzugehen. Später können sie damit selbst eine Aufzeichung des Ausfluges machen.
Aber das wichtigste ist natürlich, dass ich den Kindern erkläre, wie die einzelnen Meeresbewohner in den großen Aquarien heißen. Ich werde ihnen auch erklären, welche Eigenschaften sie haben und hoffe, das die Kinder dadurch einen Einblick in das Meeresleben erhalten.
In meinem SE-Projekt soll ich lernen welche Aufgaben im Erziehungsbereich anfallen.
* SE = Soziales EngagementBericht einer Schülerin
Ich habe Anfang des Jahres im Generationenhaus mit meinem SE-Projekt begonnen. Dort durften wir uns entscheiden, ob wir mit älteren oder behinderten Menschen arbeiten wollen. Ich habe mich für die behinderten Menschen entschieden, weil diese besondere Hilfe benötigen
Jedem von uns wurde eine Person zugeteilt. Am meisten war ich damit beschäftigt, meiner zugeteilten Person, das Internet näher zu bringen und zu helfen damit umzugehen. Mit meiner Hilfe konnte sie dann eMails lesen, schreiben und verschicken.
Manchmal war ich stundenlang damit beschäftigt, ihnen Bilder ihrer Wahl zu zeigen und anschließend mit ihnen darüber zu sprechen. Hauptsächlich waren es Tier- und Blumenbilder, die sie leider nicht in der freien Natur sehen können.